in Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) Heft 4/2025
Die Radikalisierung junger Menschen stellt eine wachsende Herausforderung für den Kinder- und Jugendschutz dar. Der Verfassungsschutzbericht 2024 zeigt: Extremistische Bedrohungen betreffen alle Phänomenbereiche – Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus. Besonders besorgniserregend ist, dass vermehrt junge und minderjährige Personen in extremistische Aktivitäten verwickelt sind. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Radikalisierungsprozesse entstehen nicht über Nacht, sondern haben eine Entwicklungsgeschichte. Das vorgestellte Projekt aus Niedersachsen CTC:RP (Communities That Care: Radikalisierungsprävention) nutzt diese Erkenntnis für eine evidenzbasierte Präventionspraxis. Der Beitrag stellt das entwicklungsorientierte Radikalisierungsmodell vor, beschreibt konkrete Präventionsmaßnahmen und zeigt, wie der Transfer von der Wissenschaft in die kommunale Praxis gelingen kann.
In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) 4/2025, S. 144-149
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