Alkohol

Vor der Frage, wie Maßnahmen der Suchtprävention konzipiert werden müssen, steht die Frage, wie die Konsummuster jugendlicher Konsumenten aussehen und welche Suchtstoffe konsumiert werden. Der Autor gibt einen hervorragenden Überblick über diese verschiedenen Aspekte. Studienergebnisse und Statistiken sowie Hinweise auf Handlungsbedarf komplettieren den Beitrag.
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Aktuelle Studien zum Konsum von Tabak, Alkohol und Cannabis durch Kinder und Jugendliche zeigen insgesamt einen rückläufigen Suchtmittelkonsum. Ergebnisse einer Untersuchung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe zum Suchtmittelkonsum von Kindern und Jugendlichen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen sind demgegenüber in vielerlei Hinsicht besorgniserregend. Im Rahmen breit angelegter Bemühungen zur Weiterentwicklung von Jugendhilfe und Suchthilfe und ihrer Kooperation beauftragte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Gesellschaft für Forschung und Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich, Köln (FOGS) mit einer Untersuchung zu suchtbezogenen Verhaltensweisen von jungen Menschen in der öffentlichen Jugendhilfe in Westfalen-Lippe. Zudem sollten Einschätzungen und Vorgehensweisen der Fachkräfte in den Einrichtungen untersucht werden.

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Grundlage für erfolgreiche (Sucht)Prävention ist ein zielgerichtetes Vorgehen, das sich an Erkenntnissen der Präventionsforschung orientieren sollte. In der »BZgA-Expertise zur Suchtprävention«, die die beiden Autoren für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verfasst haben, wurden qualitativ hochwertige Übersichtsarbeiten über wirksame Maßnahmen zur Suchtprävention bewertet. Ziel ist es, die neuen Erkenntnisse der Präventionsforschung zu verbreiten und der Fachöffentlichkeit in Deutschland den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Suchtprävention zusammengefasst zugänglich zu machen.
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Der Alkoholkonsum von Jugendlichen wird in der Öffentlichkeit oft mit exzessivem Trinken und Krankenhauseinweisungen in Verbindung gebracht. Differenzierte Studien zeigen auf, welche Altersgruppe bzw. welches Geschlecht vorrangig betroffen sind. Doch wie sieht die »Stadt-Land-Verteilung« aus? Trinken Jugendliche im ländlichen Raum mehr und härteren Alkohol als Jugendliche die in der Stadt aufwachsen? Eine vergleichende Studie aus dem norddeutschen Raum ist dieser Frage nachgegangen. Weiterlesen

Jugendschutz mit Blick auf Alkohol ist mehr als nur das Jugendschutzgesetz, das den Konsum von Bier, Wein und Sekt unter 16 Jahren verbietet und Schnaps ab 18 Jahren erlaubt. Erzieherischer Jugendschutz umfasst auch die Alkoholprävention, dies verdeutlicht das Manual »Kumpel Alkohol«. Der schulische Kontext – in diesem Fall berufsbildende Schulen–, gilt in diesem Zusammenhang als erfolgsversprechendes Setting. Weiterlesen

Die Lebenssituation alkoholerfahrener Jugendlicher stand im Fokus einer empirischen Studie, in der neben einer Erörterung der Faktoren, welche mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit des juvenilen Alkoholkonsums einhergehen, die Tatsache diskutiert wird, dass alkoholerfahrene Jugendliche signifikant häufiger eine depressive Symptomatik aufweisen. Auch auf die Frage, was sich die Jugendlichen von dem Alkoholkonsum erhoffen bzw. welche Wirkungen sie dem Alkohol zuschreiben, wird eingegangen. Zuletzt wird der Zugang zu alkoholischen Getränken vor dem Hintergrund des Jugendschutzgesetzes thematisiert.   Weiterlesen

Seit Oktober 2009 sind sieben junge Männer und Frauen zwischen 21.00 Uhr und 0.30 Uhr im so genannten Freiburger »Bermudadreieck« unterwegs, dem Kneipen- und Diskothekenviertel im Zentrum der Stadt. Der Einsatz erfolgt in enger Kooperation und Absprache mit der Polizei und der professionellen aufsuchenden Suchtberatung durch die Hauptamtlichen. Sie sind Peer-Berater/innen und an ihren grellgelben Westen mit dem »PräRIE«-Logo auf dem Rücken zu erkennen. Weiterlesen

Der Alkoholkonsum von Jugendlichen und hier besonders das sog. binge-drinking und Alkoholintoxikationen sind immer wieder Thema in der (Fach)Öffentlichkeit. Schnell stellt sich die Frage, warum Jugendliche »trinken« und was effektive Präventionsmaßnahmen berücksichtigen müssen. Daten zur Verbreitung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen sowie Einflussfaktoren auf jugendliches Trinkverhalten, aber auch Überlegungen zur Prävention werden im Beitrag unterbreitet. Weiterlesen

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