KJug 4/2016: Minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe

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Nach wie vor steht der Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Fokus der Kinder- und Jugendhilfe. Die Autorinnen und Autoren setzen sich mit folgenden Themen auseinander: Sicherheit von Kindern in Erstaufnahmeeinrichtungen, junge Flüchtlinge in der Kita, Jugendmigrationsdienste und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Fragen des Kinderschutzes. Die in der Ausgabe 3-2016 skizzierten Weiterentwicklungsbedarfe in der Kinder- und Jugendhilfe werden damit fortgesetzt und vertieft.

In den Beiträgen wird das enorme Engagement der Fachkräfte entfaltet und verdeutlicht, dass die Kinder- und Jugendhilfe weitgehend auf die Bedarfe eingestellt ist, wenngleich die gesetzlichen Regelungen nicht immer zufriedenstellend sind.

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KJug 3/2016: Lebenssituation und Bedürfnisse von minderjährigen Flüchtlingen

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Für die Betreuung und Versorgung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ist in Deutschland die Kinder- und Jugendhilfe zuständig. Um diesem Auftrag nachkommen zu können, muss zunächst eruiert werden, inwieweit die bisherigen Jugendhilfekonzepte auch für die Zielgruppe der jungen Flüchtlinge greifen, wie die besonderen Bedarfe dieser jungen Menschen aussehen und wie Angebote gestaltet sein müssen, um diesen Bedarfen gerecht zu werden. In den Beiträgen werden deshalb Einblicke in die Lebenssituationen minderjähriger Flüchtlinge, ihre Wünsche, ihre Bedürfnisse, ihre Ziele, ihre Perspektiven und ihre Ressourcen gegeben. Die skizzierten Entwicklungen verdeutlichen zahlreiche Weiterentwicklungsbedarfe sowie Anforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe.

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KJug 2/2016: »Lost in Transition?!« – die 10- bis 14-Jährigen zwischen Kindheit und Jugend

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Das „Dazwischen“ ist im Alltag und in der Wissenschaft meistens eine irritierende Kategorie: Sind wir moderne Menschen, gerade in Zeiten von Budgetierung und Accounting, doch meistens bemüht, Dinge eindeutig zu Kategorien zuzuordnen. Auch Jugendschutzgesetze gehen von der Eindeutigkeit z.B. von Altersangaben aus. Allerdings stört das das soziale Leben, den sozialen Wandel wenig, die beide ziemlich uneindeutig daherkommen.

Auch die „Lückekinder“ haben es vor dieser Folie schwer, weil sie einerseits zwischen allen Stühlen sitzen, wie die Beiträge im Heft 2-2016 von KJug eindrucksvoll aufzeigen und weil auch sie andererseits von verschiedensten makrogesellschaftlichen Prozessen, wie der Mediatisierung der Lebenswelten, betroffen sind.

Sie sind nicht mehr Kind und noch nicht Jugendliche, sondern gewissermaßen Zwischenwesen in einer „Zwischengesellschaft“. Dieser Status als Zwischenwesen schlägt sich deutlich in ihren Handlungspraxen und ihrem Orientierungswissen nieder, wie die Ergebnisse des Ulmer Projektes „Die soziale Welt der Lückekinder“ belegen. Von besonderer Bedeutung sind in dieser Zwischenphase die Peerbeziehungen – heutzutage werden diese maßgeblich organisiert und strukturiert über die ebenfalls dem raschen sozialen Wandel ausgesetzten sozialen Medien, wie in einem weiteren Aufsatz deutlich wird. Ergänzt werden die forschungsbezogenen Sondierungen durch Einblicke in die Praxis in Jugendzentren.

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KJug 1/2016: Islamistischer Radikalisierung Jugendlicher vorbeugen

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Ähnlich wie Rechtsextremismus stellen Salafismus und Dschihadismus für junge Menschen eine Gefährdung dar. Für Schule und Jugendhilfe sowie Justiz und Polizei stellen sich damit neue Herausforderungen. Pädagogische Strategien sind gefragt, um mit jungen Menschen vorbeugend zu arbeiten und um denjenigen zu helfen, die abzugleiten drohen oder Unterstützung beim Ausstieg suchen. Radikalisierungsprozesse sind dabei vielschichtig begründet und motiviert. Jugendliche kommen heutzutage mittels medialer Inszenierung über das Internet und soziale Netzwerke schnell und einfach mit salafistischem bzw. dschihadistischem Gedankengut in Kontakt.

Präventionsangebote für radikalisierungsgefährdete oder radikalisierte Jugendlichen erfordern eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den Ursachen und Ausdrucksformen islamistischer Radikalisierung und müssen das Ziel haben, aufzuklären und zu sensibilisieren, um Tendenzen wahrzunehmen und junge Menschen vor Radikalisierung zu schützen. Auf diese Aspekte sowie den großen Forschungsbedarf beim Thema Radikalisierung weisen die Autorin und die Autoren der aktuellen Ausgabe von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis eindrücklich hin.

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