KJug 4/2013: Sexuellem Kindesmissbrauch präventiv begegnen

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Die gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit für die Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch ist nicht zuletzt durch den Runden Tisch Kindesmissbrauch geweckt worden. Prävention, Beratung und Unterstützung im Missbrauchsfall haben eine hohe gesellschaftliche Bedeutung und sind fachlich fest etabliert. Der institutionalisierte Kinder- und Jugendschutz stellt Präventionsmaßnahmen bereits seit vielen Jahren in den Mittelpunkt und richtet diese auf unterschiedliche Zielgruppen – Erwachsene und Kinder/Jugendliche – aus. Präventionsansätze werden in Kindergarten, Schule, Familie kontinuierlich und altersgemäß durchgeführt, dabei werden verstärkt auch die Medien einbezogen. Diese zeitgemäße Form der Präventionsarbeit spricht die Zielgruppe an und dient einer größeren Verbreitung.

Ziel jeglicher präventiver Arbeit ist, zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche Opfer von sexuellen Grenzverletzungen und Missbrauch werden und ihnen zu vermitteln »Nein« zu sagen und Grenzen zu setzen. Damit diese verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen erfolgreich sind, müssen sie ständig weiterentwickelt und evaluiert – aber auch finanziert werden.

Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 4-2013 von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug stellen verschiedene Präventionsansätze vor und diskutieren deren Wirksamkeit. (mehr …)

KJug 3/2013: Psychisch kranke Kinder und Jugendliche

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Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen psychischer, psychosomatischer oder anderer Krankheiten in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung sind, steigt kontinuierlich. Das Spektrum dessen, was heutzutage als verhaltensauffällig bezeichnet wird, ist dabei sehr breit und reicht von Störungen des Sozialverhaltens, Selbstverletzendem Verhalten, Essstörungen, ADHS, Drogenmissbrauch und Psychosen über Depressionen, Erschöpfung, Ängste und Zwänge. Psychische Störungen bedeuten für die betroffenen Kinder und Jugendlichen stets eine Beeinträchtigung der Lebensqualität. Diese Störungen stellen aber auch für Eltern und Lehrerinnen und Lehrer eine Herausforderung für pädagogisches Handeln dar. (mehr …)

KJug 2/2013: Kinder als Zielgruppe der Werbung

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Werbung ist allgegenwärtig und Kinder kennen und lieben Werbespots. Darüber hinaus verfügen Kinder heutzutage über erhebliche Geldbeträge und sind längst von der Werbeindustrie als Zielgruppe entdeckt worden. Die verschiedenen Werbeformen in Print und Fernsehen, aber auch im Internet und sogar in Computerspielen sind dabei nicht immer leicht als solche zu erkennen.

Werbung an sich ist weder schlecht, noch generell zu verurteilen. Mit Blick auf Kinder und Jugendliche gelten jedoch andere Kriterien, denn es handelt sich hier um eine besonders schutzbedürftige Gruppe. So darf Werbung beispielsweise nicht die Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit von Kindern und Jugendlichen ausnutzen. (mehr …)

KJug 1/2013: Jugendliche und Glücksspiel

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Viele Menschen fordern »das Glück« mit den unterschiedlichsten Glücksspielarten heraus und hoffen, auf den großen Gewinn. Die meisten nutzen Glücksspiele zur Unterhaltung und Freizeitbeschäftigung und haben keine Probleme, eine Minderheit gilt aber als gefährdete oder sogar schon pathologische Spieler. Auch Jugendliche – vorrangig Jungen – spielen bereits, wenngleich z.B. das Jugendschutzgesetz eindeutig die Anwesenheit von Kindern und Jugendlichen in Spielhallen sowie die Teilnahme an Spielen mit Gewinnmöglichkeiten verbietet (§ 6 JuSchG). Aus Berichten von Spielsüchtigen weiß man aber, dass das Spielen an Automaten im Jugendalter z.B. in Gaststätten und Imbissen oftmals der Einstieg in die Glücksspielsucht war. (mehr …)

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