KJug 4/2009: Zwangsheirat als Thema der Jugendhilfe!?

In der Kinder- und Jugendhilfe ist das Thema »Zwangsheirat« in vielen Bereichen präsent: wenn es darum geht, Betroffene zu schützen und Ratsuchenden die nötige Unterstützung zu geben, aber auch im Rahmen von Empowerment, um dazu beizutragen, junge Menschen bei der freien Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen. Dazu gehört das Recht auf freie Partnerwahl und die Möglichkeit, sich erfolgreich zu wehren, wenn bei einer Eheanbahnung oder in anderen Lebensbereichen beispielsweise familiärer Druck ausgeübt wird. Aufklärung und Information sind wichtige Kriterien, (mehr …)

KJug 3/2009: Suizidprävention

Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen, besonders bei männlichen Jugendlichen. Umso erstaunlicher ist es, wie wenig das Thema in der Öffentlichkeit, abseits medienwirksamer Sensationsfälle, diskutiert wird.
Suizide bzw. Suizidversuche stellen ein tragisches Ende eines Lebens bzw. einen oftmals letzten verzweifelten Hilferuf dar. Werden diese von Jugendlichen vollzogen, sind Eltern, Lehrer/innen und Mitschüler/ innen fassungslos und finden keine unmittelbaren Erklärungen. (mehr …)

KJug 2/2009: Cybermobbing

Mobbing ist schlimm – Cybermobbing bzw. Cyberbullying ist vielleicht noch schlimmer. Als Cybermobbing bezeichnet man Mobbing unter Einsatz von Medien. Fiese SMS schicken, peinliche Bilder oder Videos im Internet veröffentlichen, per Messenger beleidigen, böswillige Gerüchte streuen und sogar die Gründung sog. ›Hassgruppen‹. Die Opfer werden über das soziale Umfeld hinaus bloßgestellt und wissen in den meisten Fällen nicht einmal, von wem sie gequält und gedemütigt werden. Darüber hinaus können sie sich diesen Belästigungen kaum entziehen, da sie per Handy und zu Hause am Rechner (mehr …)

KJug 1/2009: Kinder- und Jugendschutz in Europa

Staatsgrenzen bieten keine Sicherheit bei möglichen Gefährdungen junger Menschen. Dies zeigt sich u.a. beim Thema »Internet« aber auch beim Sattelitenfernsehen und beim Versandhandel. Einheitliche – zumindest europaweite – Jugendschutzstandards sind nicht vorhanden, zu unterschiedlich scheinen die kulturellen Bewertungsmaßstäbe in einzelnen Bereichen. Die politische Herausforderung für die Jugendschützer lautet daher, im europäischen Kontext darüber zu kommunizieren, welche Handlungsstrategien wirksam sind und welche Schritte notwendig sind, um die Bewertungsmaßstäbe (mehr …)

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug, Heft 1/2007 bis 4/2009 © 2007, 2008, 2009 Ernst Reinhardt Verlag München/Basel www.reinhardt-verlag.de

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