KJug 4/2007: Recht auf Schutz – Schutz befohlen?

Die Stellung von Kindern in unserer Gesellschaft, ihre Förderung und ihr Schutz vor Gefahren ist in den letzten Jahren ins Zentrum der öffentlichen Debatte gerückt. Dies ist prinzipiell sehr zu begrüßen, auch wenn manche Anlässe dafür, wie z. B. tragisch ausgegangene Kinderschutzfälle eher erschütternd sind. Vom Tenor her sind sich meist alle einig, dass Schäden für Kinder möglichst präventiv vermieden werden sollen.
Während im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGBVIII) der § 8a und die Debatte um die frühen Hilfen bzw. das Scheitern von Kinderschutz hohes (fach-)öffentliches Interesse erzielen, ist die Einführung des § 72a, fast unbemerkt erfolgt. Ziel dieser neuen Norm ist es, die Gefahr durch sexualisierte Gewalt durch Professionelle in Institutionen zu reduzieren.
In der aktuellen Ausgabe von Kind Jugend Gesellschaft, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz herausgegeben wird, setzen sich die Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Blickwinkeln inhaltlich mit dieser Norm auseinander.
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KJug 3/2007: Viel Rauch um … Kinder und Jugendliche

Zum 1. September dieses Jahres wird das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens in Kraft treten, welches ein grundsätzliches Rauchverbot in allen Einrichtungen des Bundes sowie im öffentlichen Personenverkehr vorschreibt und den Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz verbessert. Zudem soll das Jugendschutzgesetz (§ 10 JuSchG) durch die Anhebung des Abgabealters für Zigaretten von 16 auf 18 Jahren verschärft werden. Nur für die Umrüstung der Alterskontrolle in den Zigarettenautomaten gilt aus technischen Gründen eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2009.
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KJug 2/2007: Kindeswohl(gefährdung) und Frühe Prävention

Die Zahl der Nachrichten über Kinder, die von Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch bedroht sind, wächst. Die bekannt gewordenen Fälle – davon einige mit Todesfolge – zeigen, dass trotz einer Ausdifferenzierung der Unterstützungsangebote für Familien im Bereich der Jugendhilfe, die Früherkennung von riskanten Entwicklungen bei Kindern und ihren Familien in der Praxis oftmals immer noch unzureichend gelingt. Das muss den Kinder- und Jugendschutz interessieren. »Frühe Prävention« und Vernetzung der Institutionen, so lauten die Forderungen in der aktuellen Debatte um Gefährdungen des Kindeswohls. Frühe Prävention bezieht sich dabei auf das Alter der Kinder. Mögliche Gefährdungen sollen schon in den ersten Lebensjahren eines Kindes verhindert werden.
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KJug 1/2007: Frühe Bildung schützt!

Kindertageseinrichtungen als erster Bildungsinstitution von Kindern außerhalb der Familie kommt eine besondere Bedeutung zu. Als Lern- und Lebensort, der von fast allen Kindern besucht wird, können Kindertageseinrichtungen aufgrund ihres niedrigschwelligen Zugangs auch die Eltern erreichen.
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Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug, Heft 1/2007 bis 4/2009 © 2007, 2008, 2009 Ernst Reinhardt Verlag München/Basel www.reinhardt-verlag.de

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