KJug 2-2015_Titelblatt

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft  Kinder- und Jugendschutz (BAJ) richtet im Jahr 2015 ihre besondere Aufmerksamkeit auf das Arbeitsfeld des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes. Hintergrund dieser Bemühungen ist es, dass es aus Sicht der BAJ mehr denn je gilt, den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz aus dem Windschatten eines ordnungsrechtlichen und kontrollierenden Verständnisses von Jugendschutz herauszuholen. Mit den Beiträgen möchte die BAJ den Blick für die vielfältigen Dimensionen dieses bedeutenden Aufgaben- und Handlungsfeldes der Kinder- und Jugendhilfe schärfen.

Aus dem Inhalt:

KJug 2-2015: Bruno W. Nikles: Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Der Erzieherische Kinder- und Jugendschutz fand in einschlägigen Handbüchern und Nachschlagewerken bislang keine eigenständige Berücksichtigung, obgleich er zum unverzichtbaren Kern des Jugendschutzes gehört. Der folgende lexikalische Beitrag versucht, diese Lücke zu schließen. (mehr…)

KJug 2-2015: Sebastian Gutknecht: Juristische Expertise zum § 14 SGB VIII

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz ist ein eigenständiger Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe und gesetzlich verankert in § 14 SGB VIII. Die Leistungen richten sich direkt an junge Menschen und Erziehungsberechtigte mit dem Ziel einer Befähigung zum Schutz vor gefährdenden Einflüssen. Die Maßnahmen sollen eine persönlichkeitsstärkende Wirkung entfalten und so zur Verwirklichung des Rechts junger Menschen auf Förderung ihrer Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit beitragen (mehr…)

KJug 2-2015: Martin Wazlawik: Sozialpädagogische Perspektiven des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes (§14 SGB VIII)

Die Festschreibung des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes im SGB VIII bildet die Grundlage des pädagogischen Handelns. Die notwendige Debatte um die Ausgestaltung, Positionierung und Profilierung des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes wirkt sich dann auf die konkrete (sozial)pädagogische Umsetzung aus. (mehr…)

KJug 2-2015: Achim Lauber, Maren Würfel, Sabrina Maroni, Mareen Brauer: stop & go – Ein Jugendschutzparcours zum Einsatz in Schulen und in der Jugendarbeit. Ergebnisse der Evaluation

Der Jugendschutzparcours »stop & go« stellt ein niedrigschwelliges Angebot dar, mit Jugendlichen Themen des Jugendschutzes lebensweltnah und spielerisch zu erarbeiten und sie zum reflektieren Umgang anzuregen. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Evaluation durch ein Projektteam der Universität Erfurt zeigen Erfolg und Verbesserungsmöglichkeiten auf. (mehr…)

KJug 2-20105: Murad Erdemir: Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags. Notwendige und mögliche Regulierungen aus Sicht der Wissenschaft

»Baustelle Jugendmedienschutz«: Unter diesem Titel fand am 27. November 2014 beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg Lokstedt die 7. Jugendmedienschutztagung von ARD, ZDF sowie der evangelischen und katholischen Medienarbeit statt. Prof. Dr. Murad Erdemir stellte dort seine Überlegungen für eine medienadäquate und nutzergerechte Regulierung vor. Das Statement ist eine leicht überarbeitete sowie vom Referenten um Gliederungsüberschriften und zentrale Fundstellen ergänzte Fassung. (mehr…)

 

KJug 2-2015: Daniel Ensslen: Interaktives Computerspiel schärft kritischen Blick Jugendlicher auf Glücksspiele

Tobias Hayer, Tim Brosowski: Endbericht »Evaluation des Browsergames ›Spielfieber‹: Akzeptanz, Effekte und Potential«; München 2014

Um Jugendliche für die Suchtgefahren von Glücksspielen zu sensibilisieren, hat die Aktion Jugendschutz Bayern das interaktive Browsergame »Spielfieber« entwickelt, im November 2012 online veröffentlicht und im Sommer 2014 evaluieren lassen. Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass mit »Spielfieber« auf ein innovatives und probates Tool zurückgegriffen werden kann, das im Rahmen einer Kombination aus verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen einen sinnvollen Beitrag zur Glücksspielsuchtprävention liefert. (mehr…)

 

KJug 2-2015: Sigmar Roll: Die gesetzliche Ausdifferenzierung von medialem Gefährdungspotential – Akademische Spitzfindigkeiten oder Bedeutung für die Praxis?

Die 19. Kammer des Verwaltungsgerichts Köln hat eine Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien aufgehoben und für das betroffene Computerspiel in der EU-Version festgestellt, dass es nicht gegen Strafgesetze verstößt; es ist somit „nur“ jugendgefährdend.
(Urteil vom 28.11.2014; Aktenz. 19 K 5130.13). (mehr…)

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