KJug 2-2014_Titelblatt

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Der 14. Kinder- und Jugendbericht hat darauf hingewiesen, dass angesichts der regional äußerst unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklung eine regional differenzierte Betrachtung des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen aber auch der Angebotsstrukturen der Kinder- und Jugendhilfe erforderlich ist. Untersuchungen mit Blick auf die Bedingungen im ländlichen Raum sind nur begrenzt vorhanden. Die Autorinnen und Autoren widmen sich der Frage, welche Erkenntnisse es zu Fragen der Jugend und des Jugendschutzes im ländlichen Raum gibt.

Aus dem Inhalt:

KJug 2/2014: Prof. Dr. Margit Stein, Detlev Lindau-Bank: Kinder und Jugendliche auf dem Land – Von der Lebenslagen- zur Lebensweltbetrachtung

Wie sieht die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen aus, die auf »dem Land« aufwachsen? Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, zunehmender Mobilität und des Zugangs zu Bildungs- und Freizeitangeboten stellt sich die Frage nach den Perspektiven ebenso, wie die nach der subjektiven Zufriedenheit von Mädchen und Jungen im ländlichen Raum. Regionale Netzwerke können in diesem Zusammenhang die Lebenswelt auf dem Lande positiv beeinflussen. (mehr …)

KJug 2/2014: Prof. Dr. Yvette Völschow: Kinderschutz in ländlich geprägten Regionen: Besonderheiten bei der Ausgestaltung von Prävention und Intervention

Die Gefährdung des Kindeswohls und der Kinderschutz sind nicht zuletzt seit dem Runden Tisch Kindesmissbrauch in der Öffentlichkeit präsent. Doch wie sieht der Schutz von Mädchen und Jungen im ländlichen Raum aus? Präventionsangebote sowie Intervention, Beratung und Therapie auf dem Land erfordern einen sozialraumsensiblen Kinderschutz. (mehr …)

KJug 2/2014: Theo Baumgärtner: Prävalenz des Alkoholkonsums von Jugendlichen auf dem Land

Der Alkoholkonsum von Jugendlichen wird in der Öffentlichkeit oft mit exzessivem Trinken und Krankenhauseinweisungen in Verbindung gebracht. Differenzierte Studien zeigen auf, welche Altersgruppe bzw. welches Geschlecht vorrangig betroffen sind. Doch wie sieht die »Stadt-Land-Verteilung« aus? Trinken Jugendliche im ländlichen Raum mehr und härteren Alkohol als Jugendliche die in der Stadt aufwachsen? Eine vergleichende Studie aus dem norddeutschen Raum ist dieser Frage nachgegangen. (mehr …)

KJug 2/2014: Ursula Kluge: Medienerziehung in Familien – Ein Angebot für die Sozialpädagogische Familienhilfe

Manche Familien sind über klassische Bildungsangebote nur schwer zu erreichen und es bedarf alternativer zielgruppenspezifischer Maßnahmen. Diesem besonderen Bedarf kommt die Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (ajs) mit dem Angebot entgegen, Fachkräfte aus der Sozialpädagogischen Familienhilfe zu qualifizieren, die dann Familien in ihrem Alltag direkt erreichen und so gezielt in der Medienerziehung unterstützen können. (mehr …)

KJug 2/2014: Sigmar Roll: Rauschmittel an der Schule – Möglichkeiten und Grenzen für Sanktionen

Der 2. Senat des Oberverwaltungsgericht Koblenz hat das Urteil der Vorinstanz nicht aufgehoben; dort war ein sofortiger Schulausschluss nach einem Vorfall der Rauschmittelbeschaffung unter Mitschülern – zumindest von Substanzen außerhalb des Betäubungsmittelgesetzes – auf Grund der konkreten Umstände ausnahmsweise als nicht gerechtfertigt angesehen worden (Beschluss vom 14.08.2013; Aktenz. 2 A 10251/13). (mehr …)

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