KJug 2-2013_Titelblatt

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Werbung ist allgegenwärtig und Kinder kennen und lieben Werbespots. Darüber hinaus verfügen Kinder heutzutage über erhebliche Geldbeträge und sind längst von der Werbeindustrie als Zielgruppe entdeckt worden. Die verschiedenen Werbeformen in Print und Fernsehen, aber auch im Internet und sogar in Computerspielen sind dabei nicht immer leicht als solche zu erkennen.

Werbung an sich ist weder schlecht, noch generell zu verurteilen. Mit Blick auf Kinder und Jugendliche gelten jedoch andere Kriterien, denn es handelt sich hier um eine besonders schutzbedürftige Gruppe. So darf Werbung beispielsweise nicht die Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit von Kindern und Jugendlichen ausnutzen.Wie Werbung heute aussieht, welche Kriterien mit Blick auf Kinder und Jugendliche gelten und wie die Medien- und Werbekompetenz von Kindern und Jugendlichen gefördert werden kann, zeigen die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 2-2013 von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug.

Aus dem Inhalt:

KJug 2/2013: Dr. Daniel Hajok: Kinder als Konsumenten im Visier: Wie viel sind die Regelungen zu Werbung im Internet noch wert?

Mit ihren gestiegenen finanziellen Möglichkeiten und Autonomiegewinnen sind Kinder in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Werbetreibenden geraten. Kinder werden dabei zunehmend als Konsumenten von heute mit eigenen Konsumwünschen und Einfluss auf die Kaufentscheidungen Erwachsener wahrgenommen. Speziell an sie adressierte Werbeformen haben längst den Weg von TV-Spots und Zeitschriftenanzeigen ins Internet gefunden. Die in jüngerer Zeit wiederholt geäußerte Kritik zeigt, dass es dabei nicht immer gesetzeskonform zugeht. (weiterlesen …)

KJug 2/2013: Rainer Smits: »Jetzt kommt Werbung!« – Werbung Ende? Kinder und Werbung

Die Medienanstalten kontrollieren u.a. die Einhaltung der Jugendschutz- und Werbebestimmungen im Fernsehen und im Internet bei privaten Veranstaltern. Bei Rechtsverstößen können sie abgestufte Sanktionen aussprechen. Ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld ist die Förderung der Medienkompetenz und die Vergabe von Medienforschungsprojekten. Werbung und Werberichtlinien standen von Anfang an im Fokus der Aufmerksamkeit der Landesmedienanstalten. (weiterlesen …)

KJug 2/2013: Mirjam Niketta: »Augen auf Werbung«. Werbung erkennen und hinterfragen

Im Alltag von Kindern und Jugendlichen spielen Medien eine wichtige Rolle. Auch die Werbung – die nicht immer bewusst wahrgenommen wird – ist ihr ständiger Begleiter. Kinder vor der Werbewelt abzuschirmen, ist deshalb kaum möglich. Vielmehr müssen sie lernen, im Kontext ihrer Lebenswirklichkeit mit Werbung umzugehen. Das Ziel von Media Smart e.V. ist deshalb die Förderung der Werbekompetenz von Kindern und Jugendlichen. (weiterlesen …)

KJug 2/2013: Dr. Judith Bündgens-Kosten / Dr. Tobias Hölterhof: Angst vor dem Netz. Medienangst und pädagogisches Handeln

Das Internet scheint kontrovers zu sein. Während auf der einen Seite die neuen Möglichkeiten und Potentiale des Mediums herausgestellt werden, wird auf der anderen Seite oft auf die Risiken und die Gefahren hingewiesen. In dem Ringen um Pro oder Contra schimmert dabei nicht selten ein Phänomen hervor, welches die Diskussion bestimmen kann ohne separat thematisiert zu werden. Es handelt sich dabei um ein Phänomen, welches so alt ist wie die Menschheit selber: Angst. (weiterlesen …)

KJug 2/2013: Sigmar Roll: Kauf mich, aber lass Dich nicht verlocken! Werbebeschränkungen gegenüber Kindern und Jugendlichen

Der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln ist in einer nicht rechtskräftigen Entscheidung zum Ergebnis gekommen, dass im Einzelfall durch ein Gewinnspiel Minderjährige zu einem Kauf über Bedarf angeregt werden können und dann unlauterer Wettbewerb vorliegt (Urteil vom 21.09.2012; Aktenz. 6 U 53/12). (weiterlesen …)

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