KJug 1-2015_Titelblatt

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»Mehr Medienkompetenz durch Medienbildung« wird mittlerweile fast überall für alle gefordert. Was man jedoch darunter versteht und wie diesem vermeintlichen oder offensichtlichen »Mangel« entgegengewirkt werden soll, wird ganz unterschiedlich gesehen. Medienbildung ist dabei der Prozess, der zur Medienkompetenz führt. Die Vermittlung läuft in Schulen (formale Bildung), im außerschulischen Bereich (non-formale Bildung) sowie im Kontext von Familien und Peergroups (informelle Bildung).

Die Autorinnen und Autoren gehen dem Ursprung und den unterschiedlichen Definitionen der Begriffe Medienkompetenz und Medienbildung auf den Grund und zeigen verschiedene Ansätze der Vermittlung von Medienbildung in Schule und Jugendarbeit auf.

 

Aus dem Inhalt:

KJug 1-2015: Prof. Dr. Rudolf Kammerl: Medienbildung – ein Bildungsangebot, bei dem Medienkompetenz hinten rauskommt?

Medien bestimmen und begleiten den heutigen Alltag von Kindern und Jugendlichen – darin sind sich alle gesellschaftlichen Akteure einige. Beim wie und wo scheiden sich jedoch schon die Meinungen. Und bei den Begrifflichkeiten wird es noch unüberschaubarer: Medien… -bildung? -kompetenz? -literacy? -education?-didaktik? -erziehung? Vor diesem Hintergrund wird der Anspruch der Medienbildung in Bezug auf die formale, non-formale und informeller Bildung diskutiert. (mehr…)

KJug 1-2015: Henrik Blaich: ajs Medienscouts Jugendhilfe – souverän im Netz unterwegs!

Bedingt durch den selbstverständlichen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit modernen Medien stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe vor neuen Herausforderungen. Eine Möglichkeit, diesen Herausforderungen zu begegnen, sind medienpädagogische Angebote mit dem Ansatz der Peer-Education. (mehr…)

KJug 1-2015: Ulrike Beckmann: Interaktives Medienlernen in Schule und Jugendarbeit. Die multimediale DVD-ROM Faszination Medien 

Für junge Menschen ist das Web zur zweiten Heimat geworden: Über dreieinhalb Stunden täglich nutzen die 14- bis 29-Jährigen das Internet. Via PC, Laptop oder Smartphone schauen sie Filme, sehen fern, chatten und vernetzen sich in sozialen Medien. Oft sogar parallel. Dabei hält ihre Medienkompetenz kaum noch Schritt mit dem digitalen Wandel. Angesichts rasanter medientechnischer Entwicklungen sollten Schülerinnen und Schüler nicht nur kompetent mit Medien umgehen, sondern auch kritisch die eigenen Mediennutzungsmuster reflektieren. Genau diese Ziele verfolgt die interaktive DVD-ROM Faszination Medien. (mehr…)

KJug 1-2015: Prof. Dr. Bruno W. Nikles, Sigmar Roll: Felix Austria? Ein jugendpolitischer und juristischer Blick auf das österreichische Jugendschutzrecht

Das bundesdeutsche Jugendschutzrecht gilt weltweit als einmalig, vorbildlich, differenziert und umfangreich. Nichtsdestotrotz lohnt es sich immer wieder einen Blick auf die Regelungen anderer Länder zu werfen, z.B. auf die jugendschutz-rechtlichen Regelungen im Nachbarland Österreich. (mehr…)

KJug 1-2015: »Die Aktuelle Studie«: Kinder und Onlinewerbung. Eine Studie zu werblichen Erscheinungsformen im Internet, ihre Wahrnehmung und ihr regulatorischer Kontext. Dr. Claudia Lampert, Dr. Stephan Dreyer

Werbung im Internet ist allgegenwärtig, vielfältig und facettenreich. Mal ist sie deutlich als solche gekennzeichnet oder gestalterisch erkennbar vom übrigen Angebot abgehoben, mal ist sie auf den ersten Blick nicht von anderen Inhalten zu unterscheiden. Letzteres stellt nicht nur, aber insbesondere jüngere Internetnutzer vor Herausforderungen. Die Studie untersucht aus interdisziplinärer Perspektive, welchen Erscheinungsformen von Werbung Kinder im Internet begegnen und inwieweit Sechs- bis Elfjährige Onlinewerbung als solche wahrnehmen und erkennen. Auf Basis der Zusammenschau der Befunde werden Problemlagen identifiziert und mögliche Handlungsoptionen für unterschiedliche Stakeholdergruppen aufgezeigt. (mehr…)

 

KJug 1-2015: Sigmar Roll: Das Jugendschutzgesetz als Hüter des Kindeswohls? Vom Zugang zu ideologisch gefährdenden Veranstaltungen

Die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Bayreuth hat Zugangsbeschränkungen zu einem Familienfest mit parteiideologischem Hintergrund überprüft und im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs – jedenfalls in weitem Umfang – wiederhergestellt, d.h. den angeordneten Sofortvollzug von Vorschriften des Jugendschutzes außer Kraft gesetzt und damit faktisch ins Leere laufen lassen. (Beschluss vom 11.07.2014; Aktenz. B 3 S 14.443) (mehr…)

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